Mama Fuchs und die Unentschlossenheit

Ich habe mir eine Tragejacke bestellt.

Die kam vor etwa einer Woche hier an.

Und ich hab mich bis heute nicht entscheiden können, ob ich die jetzt toll finde, oder nicht.

Irgendwie ist sie groß. Aber sie sitzt ganz gut (nachdem ich alle Kordeln festgezogen habe).
Ich hab das Gefühl, der Wind pfeift rein. Sie ist sehr warm.
Sie war ziemlich teuer. Sie war gerade im Angebot.
Sie stützt Baby Fuchs Kopf, wenn er schläft. Sie wirkt nicht so stabil, wie ich hoffte.
Ich könnte noch tausend Sachen aufzählen.

Ach, eigentlich hab ich mich schon für sie entschieden. Denn vergangenen Donnerstag Abend habe ich sie angezogen, als wir drei im benachbarten Stadtteil verabredet waren, es regnete und ich und Baby Fuchs alleine mit dem Bus, der oft sehr voll ist, zurück musste. Da kam der Kinderwagen für mich nicht in Frage. Sie hat mir sehr gute Dienste geleistet. Baby Fuchs fühlte sich wohl und wir konnten unterwegs richtig schön kuscheln. Egal, was Wetter und Temperaturen so machen.

Sie bleibt.
Auf in den Trage-Kuschel-Winter.

Doof.

Gerade mit Baby Fuchs im Tragetuch und dem Papi einen Ausflug zur nächsten Bücherhalle gemacht. Vorher extra die Öffnungszeiten kontrolliert. Übersehen, dass dort nix von Montag stand. Doof.

Aber dafür gab’s nebenan gaaanz leckeren Kuchen.
<3

Mama Fuchs auf dem Egotrip.

Mama Fuchs war heute gut zu sich.

1. Hat sich mittags von der Oma Currywurst Pommes mitbringen lassen.

2. War bei der Rückbildungsgymnastik. (Zum zweiten Mal. Ja, ich hatte es damit eher nicht so eilig.)

3. War danach noch einkaufen und hat sich nur nur nur für sich selbst neuen Schimmernagellack gekauft. In goldrosa.

4. Hat im Laden sogar getrödelt. (Und hat noch ein paar Babysachen mitgenommen. Natürlich.)

 

 

5. War danach sooo froh wieder daheim zu sein und hat erst mal eine Stunde mit dem Fuchsbaby gekuschelt (der wie Mann mir sagte, nach einer kleinen Weile ganz quengelig wurde und erst als ich zurück war entspannte – das macht mich irgendwie stolz. Dumm, ich weiß.).